Telemedizin – Was ist das?

Die Telemedizin mit der Möglichkeit „Telearzt“ ist ganz einfach gesagt ein Arzt den Du per Video über Dein Handy erreichst. Das ersetzt nicht immer einen Besuch beim Arzt aber kann in der richtigen Art und Weise jedoch viel bringen. Denn dieser Telearzt kann nicht nur eine Diagnose aus der Ferne treffen, sondern auch ein Rezept oder aber auch eine AU für Dich ausstellen. Ja, Du kannst Dich auch in der aktuellen Zeit online krankschreiben lassen!

In Zeiten vom Corona Virus & Co.

Wenn Du diesen Beitrag erst in ein paar Jahren liest, hoffe ich auf ein gutes Ende im Kampf gegen Corona. Wir hatten den 19.03.2020 – Corona sorgt zu diesem Zeitpunkt nach einer Ansprache der Kanzlerin sensibel mit diesem Thema umzugehen und Nähe zu meiden. Genau wie jeden Tag sitze ich in meinem Büro als mein 9-jähriger Sohn vor mir steht…

Papa, guck mal“ – streckt die Zunge heraus und diese sieht aus wie eine Himbeere. Ab diesem Zeitpunkt weiß ich „Scharlach“, schließlich ging das erst in der KiTa meiner Tochter um. Weiter weiß ich, dass ich ein Antibiotikum brauche, damit sich das nicht auf Herz und Co. ausschlägt. Ein – Entschuldigung – scheiß Timing in dieser Zeit! Doch das war nicht alles – neben 40 Grad Fieber.

Wenn alles zusammen eintritt

Nach der ersten schnellen Abwägung mein Kind unter den Arm zu nehmen und zu unserem Kinderarzt zu fahren habe ich dieses sofort verworfen. Stattdessen griff ich zum Telefon um unseren Kinderarzt zu erreichen. „In der Zeit vom 19.03. – 20.03. haben wir aufgrund einer langfristig geplanten Renovierung der Praxis geschlossen. Wenden Sie sich im Notfall an die Ambulanz der Kinderklinik“. Bämm – was für ein Timing!

Natürlich würde ich den Teufel tun und mit meinem Sohn in die mögliche Corona-Virus-Hochburg Krankenhaus-Ambulanz zu fahren. Stattdessen rief ich eine Kinderärztin in unserer Umgebung an. Dabei erklärte ich der Arzthelferin die missliche Lage und dass ich meinen Sohn – den die Praxis überhaupt nicht kennt – nicht zumuten möchte in die Praxis kommen zu müssen. Stattdessen benötige ich für ihn ein Antibiotikum.

Die Frage der Arzthelferin „Kommen Sie denn aus dem medizinischen Bereich?“ beantwortete ich mit „Nein“ und schilderte den Ausbruch von Scharlach in der KiTa meiner Tochter und einer früheren Erfahrung mit dieser Diagnose.

Besondere Zeiten brauchen besondere Maßnahmen!

Nachdem die Arzthelferin Rücksprache mit der Kinderärztin gehalten hatte, bekam ich eine Antwort am Telefon. „Machen Sie ein Foto vom Rachen Ihres Sohnes und kommen Sie möglichst gleich vorbei.“ Gesagt getan, 15 Minuten später war ich in der Praxis und sprach auch kurz mit der Kinderärzin – mit ausreichend Abstand – und zeigte Ihr das Foto auf meinem Handy. „Ganz klar eine Himbeerzung„, richtig! Das Rezept erhielt ich daraufhin ausgestellt.

Danke für sinnvolles Handeln!

Da ist Sie wieder: Die Praxis-Erfahrung!

Zunächst gilt mein Dank der Kinderärztin, die sich sicher auch unter Abwägung der Situation mit dem aktuellen Corona-Virus darauf eingelassen und menschlich sinnvoll gehandelt hat. Weiter noch: Mir als Vater hat diese Kinderärztin in diesem Moment das Gefühl gegeben meinem Sohn helfen zu können, ohne diesen einer zusätzlichen Gefahr auszusetzen. Danke für tolles menschliches Handeln!

Ich hätte es besser wissen müssen!

Auch das ist ein wahrer Fakt: Drei Tage vorher kam eine Werbe-E-Mail von einer Versicherung die einen Baustein für Telemedizin (Arzt per Video am Handy) anbot und zwar aufgrund Corona. Das nahm ich zum Anlass meiner Frau vorzuschlagen, dass wir das für uns absichern. Zumal die Kinder dann kostenfrei mitversichert wären.

In den Zeiten von Corona eine sinnvolle Möglichkeit – setzt man sich und seine Kinder keinem akuten Risiko einer Infektion aus. Was soll ich sagen?! Es kam wieder irgendetwas aktuelles im Alltag dazwischen und das Thema wurde erst ein paar Tage nach hinten geschoben. Wie sich aus der Erfahrung zeigte, eine dumme und unnötige Verschiebung meinerseits.

Telemedizin hätte direkt geholfen

Mit einem Tarif der Telemedizin wäre das alles kein Problem gewesen!

Nein, im Gegenteil: Ich hätte mich kurz per Video-Verbindung über mein Handy mit einem Arzt verbinden lassen. Dieser hätte die Himbeerzunge von meinem Sohn erkannt und mir ein Rezept zukommen lassen, per App. Mit dieser wäre ich in die nächste Apotheke gefahren und hätte das Antibiotika erhalten. Ohne eine Arztpraxis auch nur ansatzweise betreten zu müssen. Ich ärgere mich über mich selbst, insbesondere weil ich es besser weiß.

Denn das Aufschieben ist keine Lösung und kann in Zeiten von Corona über Vieles entscheiden. Das betrifft vielleicht nicht immer einen selbst, kann aber für hilflose Dritte zum Problem werden!

Fazit

In Zukunft werde ich die Telemedizin nutzen, um den Weg in die Praxis für einfache Fälle einfach zu vermeiden. Das ganze gilt 24/7 also rund im die Uhr erreiche ich über die App einen Arzt der mir weiterhelfen kann oder zumdindest eine weitere Handlung empfehlen kann. Geht´s Dir einem mal richtig dreckig und Du kannst nicht zur Arbeit, so kannst Du Dich direkt online krankschreiben lassen. Das ganze ohne Mitmenschen zu gefährden, egal ob es ein grippaler oder aber auch ein Virus wie Corona ist. Mir bleibt in diesen Tagen nur eines zu sagen: Bleibt gesund!

Die Telemedizin – die Lösung + Angebot!

Die Barmenia Krankenversicherung bietet für gerade einmal 9,80 € monaltich einen solchen Zugang zur Telemedizin an. Du hast Kinder? Dann sind diese in dem MediApp Tarif kostenlos mitversichert. Damit sicherst Du Dir jederzeit – rund um die Uhr – einen Zugang zu einem Arzt der Dich auch online krankschreiben kann. Zudem können auch Privatrezepte ausgestellt werden, oder aber auch eine Facharzt-Überweisung ausgestellt werden.

Du kannst den Tarif auch nutzen, um eine Zweitmeinung zu erhalten, falls Du bei einer gestellten Diagnose gern noch einen anderen Arzt hinzuziehen möchtest. Du kannst somit eine Onlinesprechstunde nutzen ohne langes warten, ohne Gefahr der Ansteckung in einem Wartezimmer.

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